#6 Idee, Förderung, Weltmarkt – WHAT'S UP?
Shownotes
Von der Forschungsidee zum Weltmarkt
Was braucht es, damit aus einer guten Idee ein international erfolgreiches Unternehmen wird? voidsy aus Wels zeigt, wie es gehen kann: Aus Forschung an der FH Oberösterreich entstand eine Technologie, die heute weltweit für die zerstörungsfreie Prüfung von Bauteilen eingesetzt wird. 2025 wurde das Unternehmen dafür mit dem Österreichischen Gründerpreis PHÖNIX als bestes Start-up ausgezeichnet. In dieser Folge von WHAT'S UPper Austria? sprechen wir darüber, was hinter solchen Erfolgsgeschichten steckt. Über Forschung, die den Sprung aus dem Labor in die Wirtschaft schafft. Über Förderungen, die aus einer vielversprechenden Idee ein Unternehmen machen können. Und über ein Ökosystem, in dem Forschung, Wirtschaft und Politik zusammenspielen. Mit dabei: Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner und voidsy-CEO Holger Plasser. Zwei Perspektiven auf die Frage, was Oberösterreich braucht, damit aus Innovation internationale Wettbewerbsfähigkeit wird. Wir sprechen darüber, warum voidsy seinen Weg von Wels aus in die Welt gehen konnte. Welche Rolle das Land Oberösterreich, der OÖ. Gründerfonds und die heimische Forschungslandschaft dabei gespielt haben. Warum öffentliche Förderung für Deep-Tech-Unternehmen ein wichtiger Hebel sein kann. Und was sich andere Gründerinnen und Gründer, aber auch Politik und Wirtschaft, von der Erfolgsgeschichte voidsy abschauen können. Außerdem geht es um die Frage, wo die nächsten großen Innovationen aus Oberösterreich entstehen könnten – und was es braucht, damit aus „made in Upper Austria“ auch künftig „successful around the world“ wird. Dazu gibt es wieder schnelle Entweder-Oder-Fragen. 👉 Wolltest auch du dem Landesrat oder unseren Gästen schon immer mal eine Frage stellen? Dann schick sie uns gerne an redaktion@machermediahouse.at oder teile sie mit uns auf Social Media!
Transkript anzeigen
00:00:01: What's Upper Austria, der Podcast über den Wirtschaftsstandort Oberösterreich.
00:00:08: Von den neuesten Entwicklungen bis zu deinen Fragen an die Politik!
00:00:12: Wir diskutieren mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und holen spannende Stimmen aus allen Bereichen der Wirtschaft vor das Mikrofon.
00:00:21: Diese Folge wird unterstützt von Steam Audio – denen wie wir finden besten Produktionspartner für Musik und Ton.
00:00:31: Heute als dein Host David.
00:00:36: Der Oberösterreich zählt zu den stärksten Industrie- und Innovationsregionen Europas, doch internationale Erfolge entstehen Gott sei Dank nicht zufällig.
00:00:45: Sie entstehen nämlich dort wo Forschung, Unternehmergeist, Kapital und die richtigen Rahmenbedingungen zusammenkommen.
00:00:53: Ein Unternehmen das ein Paradebeispiel für genau dieses Zusammenspiel ist ist Woizy aus Wels.
00:01:00: In aller Kürze ist ein DeepTech-Unternehmen, das aus Forschungsarbeiten an der FH Oberösterreich eine weltweit einsetzbare Technologie zur zerstörungsfreien Materialprüfung entwickelt hat und dafür lobenswerterweise bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.
00:01:17: Hinter dieser Erfolgsgeschichte steckt aber nicht nur eine starke Idee, sondern auch ein Innovationsökosystem das junge Unternehmen auf ihrem Weg begleitet.
00:01:26: Und zwar von der Forschung über Forderungen bis hin zur internationalen Skalierung.
00:01:31: Wie entstehen solche Success Stories?
00:01:33: Welche Rolle spielt das Land Oberösterreich dabei und was können andere Unternehmen daraus lernen.
00:01:38: Darüber spreche ich heute mit Wirtschafts- und Forschungslandesgrat Markus Achleitner sowie mit Holger Blasser, CEO von Wolltsee.
00:01:45: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von What's Aber Ausseher!
00:01:50: Herzlich Willkommen!
00:01:51: Das Leben Willkommen und danke für die Einladung.
00:02:01: Wie immer starten wir mal mit den Entweder oder Fragen.
00:02:04: ganz schnelle kurze Fragen entweder oder.
00:02:07: Beides gilt übrigens nicht.
00:02:08: und wir starten einmal mit dem Landesrat.
00:02:11: Gute Idee gutes Netzwerk oder das richtige Ökosystem.
00:02:15: Eine gute Idee braucht ein gutes Netzwerk, um in einem super Ökosesystem aufgehen zu können.
00:02:19: Wieder
00:02:19: diplomatisch am Schiff?
00:02:20: Sehr gut!
00:02:22: Herr Plasser war Ihnen Forschung- oder Unternehmergeist?
00:02:26: Ja, angesichts meiner Vergangenheit ist es eine ganz schwierige Frage, ob ich entschärfe mich für den Unternehmer Geist.
00:02:32: Dann ist er halt schnell wachsen oder nachhaltig wachsen?
00:02:35: Nachhaltig Wachsen kann aber rückschnell gehen.
00:02:38: Und Herr Plasser abschließend bevor wir dann ins Thema reinsteigen international denken regional verurzelt bleiben.
00:02:44: Ja, angesichts eines Nischenmarktes für unsere Produkte jedenfalls ein internationales
00:02:50: Ding.
00:02:50: Und bevor wir jetzt dann ins Thema eintauchen starten wir immer auch mit der Schlagzeile des Monats.
00:02:55: ich habe diesmal eine von Futurezone mitgebracht.
00:03:00: Die Schlagzeit
00:03:06: Die Headline lautet Gründerpreis Phoenix.
00:03:08: das ist das beste Startup Österreichs
00:03:13: und
00:03:14: naheliegend, dass wir ihn heute zu Gast haben.
00:03:16: Die Subline der Gründerpreis primiert besonders innovative neue Projekte und liegt dieses Jahr besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit in der Kategorie Start-up Gewanderstomographiesystem von Wojci.
00:03:28: Trägt mal die Frage an Sie beide ist das ein Einzelfall oder einfach einen weiteren Beleg dafür?
00:03:33: Dass unser Innovationsökosystem mittlerweile zu den stärksten im Land oder sogar in ganz Europa zählt.
00:03:39: Es ist zuerst einmal zu gratulieren und das tue ich hiermit.
00:03:41: Herzlichen
00:03:41: Glückwunsch
00:03:42: an den gesamten Team, das ist eine Mega-Leistung!
00:03:45: Wir freuen uns natürlich, dass es aus Oberösterreich entstanden ist.
00:03:48: Ein Spin-off der Fachhochschule OberÖsterreich sagt auch sehr viel über das Ökosystem, wo eben solche Erfolgsdauer möglich sind.
00:03:55: und ja genau das versuchen wir stichwort Rahmenbedingungen in Oberösterreich grundzulegen, dass wir diese Verbindung von Forschung, leere Unternehmertum tatsächlich als Ökossystem für Startups sehen und leben möchte ich sagen.
00:04:09: Und das ist eines von Gottseidank mittlerweile schon vielen Beispielen die aus Ober Österreich hervorgegangen sind.
00:04:15: Wie sieht das der Gründer selbst?
00:04:16: Ja, ich kann mich da ehrlich nur anschließen.
00:04:18: Also wir wissen sozusagen die Innovation des Ökosystems und die Unterstützung seitens den Kubator vom Lande Oberösterreich DTB sehr zu schätzen.
00:04:29: Das hat uns auch bis zum Gewissengrad auf unserem Weg sehr stark begleitet unsere Zielereichungen einfacher gemacht.
00:04:36: Ich darf an dieser Stelle zum Vönigs aber sagen An diesem Abend war es ein oberösterreichischer Dopplerfolg weil auch unsere Freunde von Molsonics in der Kategorie Spen-Off gewonnen haben.
00:04:48: Offenbauer ist Oberösterreich sehr stark vertreten gewesen an diesem Amt, ja?
00:04:53: Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum bei diesem Startup Monitor OberÖsterreich an der Spitze liegt – bei der Meinung der Gründerinnen und Gründern.
00:05:01: sie sagen gründen kann man prinzipiell in ganz Österreich aber mit Abstand am besten in Oberösterreich und die beiden Beispiele zeigen das wieder eintragsvoll!
00:05:08: Wir werden gleich noch mehr übers Ökosystem und auch die Rahmenbedingungen sprechen.
00:05:12: Aber damit die Leute daraus uns auch folgen können, wäre es Herr Plasser vielleicht ganz geschickt wenn Sie mal kurz ein Deep-Tech Unternehmen lässt sich ja vielleicht doch in zwei bis drei Sätzen trotz allem erklären, kurz erklären was wollt sie eigentlich ist und was ihr macht?
00:05:26: Schwierig!
00:05:27: In zwei, drei Sätze aber ich probiere es.
00:05:29: Ich gebe meinen Bestes.
00:05:31: Woette ist ein nun vier Jahre alter Betrieb der Messgeräte baut, thermische Tomografie-Systeme.
00:05:43: Das heißt wir haben unseren Betrieben in Welsen und stellen dort im eigenen Haus Hardware und Org Software her.
00:05:51: Und genau diese Kombination wissen unsere Kunden in der ganzen Welt sehr zu schätzen dass da keine Bitleister dann mit der Softwareentwicklung befasst sind.
00:06:02: Die wissen das zu schätzen, dass das sozusagen aus einem Team kommt.
00:06:07: Diese Messgeräte sind spezielle Instrumente für die zerstörungsfreie Material- und Bauteilprüfung, also immer dort wo die Integrität eines Bauteils gewährleistet bleiben muss.
00:06:18: Da gibt es Märkte, da ist das sogar gesetzlich reguliert.
00:06:21: Wir denken auf die Luftfahrtanmendungen.
00:06:24: Ich glaube als Passagier in einem Flugzeug können wir ganz froh sein dass der gesetzliche Regulator eingibt einerseits für die Prüfung schon in der Produktion dieser Teile und andererseits auch bei jährlich wiederkehrenden In-Service-Inspektionen.
00:06:40: Und da geht es einfach um das, dass man zerstörungsfrei sozusagen die Qualität, den Zustand dieser Bauteile evaluiert und somit wenn wir das umschreiben der Fahrtechnologie hat wo man unter die Oberfläche sieht.
00:06:58: Das Ganze hat ja eigentlich als Forschungsprojekt gestartet, war nicht zwar im Anfang an den Betrieb sondern wie Sie schon gesprochen haben aus der FHO über Österreich rausgegründet.
00:07:06: Man kam dann so zum ersten Mal der Gedanke wo man sagt das könnte auch eine richtige Unternehmung werden vor allem mit internationalem Potenzial.
00:07:16: Ja also wir haben zuviert gegründelt waren ehemalige Arbeitskollegen und wissenschaftliche Mitarbeiter in einer Vorstandsgruppe der FAU Österreich im Campus Wels.
00:07:30: Und haben sozusagen als Vorstandesprojekt Inhalt, das muss man dediziert sagen nicht die Produktentwicklung gehabt.
00:07:38: Das wäre ja schwer möglich, sondern öffentlicher Mittel, die haben dazu geführt wir haben Wissen generiert und haben das auch publiziert.
00:07:46: Was wir aber schon immer wieder gehabt haben, wenn wir unsere eigenen Experimente im Labor durchgeführt haben.
00:07:53: Da hat man schon mit Laborsystemen oft Schmerzen gehabt und hat dann gewusst das ist jetzt eigentlich nicht das Equipment was ein produzierender Betrieb benötigt.
00:08:06: Gleichzeitig waren wir über unterschiedlichste Forschungsprojekte auch mit den Industriepartner vernetzt.
00:08:11: Das heißt wir haben da sehr gutes Netzwerk gerade im Bereich Luftfahrt entwickelt Und haben dann eigentlich wirklich schon gesehen, ja offenbar es gibt einen Markt.
00:08:21: Es fehlt ein Produkt und das hat dann dazu geführt dass man mal vorsichtig die Produkteentwicklung bis als Käse sozusagen sieht oder den Verkauf der Produkte natürlich und dass das ganze international sein soll oder mal das Potenzial dazu hat.
00:08:41: Das ist einfach dem Nischmarkt geschuldet.
00:08:45: Wir haben mit der FZC beispielsweise in Oberösterreich ein Top-Unternehmen, was genau mit Herstellern von solchen sicherheitsrelevanten Komponenten ist.
00:08:54: Hier waren es aber auch von Airbus befasst.
00:08:57: Aber natürlich gibt es auch außerhalb von OberÖsterreich und außerhalb aus Österreich viele Betriebe die ebenfalls sicherheitsprelevante Bauteile herstellen und die Technologie wie wir sich erstellen benötigen.
00:09:09: Also Netzwerk ist als Stichwort gefallen, ein globaler Player wie FNCC auch.
00:09:13: Vielleicht die Frage an Sie Herr Landesgrat?
00:09:16: Es wird ja in der Politik oft davon gesprochen, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
00:09:20: Wie hilft der Standard Oberösterreich ganz konkret damit aus einer so komplexen aber auch guten Idee wie dieser dieses internationale Top-Unternehmen werden kann?
00:09:30: Zum ersten Mal in einer Grundhaltung für Innovation.
00:09:34: Innovation ist der Treiber der Wirtschaft letztlich, also wir haben den Erfolg Oberösterreichs aus Industrie und Wirtschaftsbundesland Nummer eins hier den innovativen Unternehmerinnen und Unternehmen mit deren Mitarbeitern und den Teams zu verdanken.
00:09:46: Wir waren nie die günstigsten am Markt, aber in verschiedenen Bereichen nischen die besten oder mit die Besten.
00:09:53: und genau diese Grundhaltung des Standortes immer weiter zu entwickeln sich immer quasi wieder zur Fragen und zu erforschen.
00:10:00: Und dann umzusetzen eben besser zu sein als andere.
00:10:04: das ist die Grundhaltungen.
00:10:05: zum zweiten wir haben eine Start-up Szene mittlerweile etabliert glaube ich wo man tatsächlich Basis hat ein Ökosystem, das Gründer nicht alleine sind.
00:10:15: Wir haben verschiedene Programme, es wurde angesprochen seitens des Landes, also Inkubaturenprogramme über unsere Gründungsgesellschaft, die Tech-Topia Oberösterreich wo wir quasi die innovativen Geister OberÖsterreichs schon in sehr frühen Stadion bei dem... Ideat-Programm beispielsweise abholen, wo man eine Idee gecheckt wird ob die überhaupt ein Potenzial hätte für künftige Gründungen.
00:10:38: und dann über verschiedene Stufen begleiten wir eben finanziell rechtlich mit Haftungsthemen etc.
00:10:45: um vor allem mit diesem Austausch und dieses Ökosystem der Gründer.
00:10:48: nicht jeder Gründern muss denselben Fehler wieder machen den einen anderen vielleicht schon gemacht hat und da kommt ganz viel quasi an noch H-Transfer heraus das hören wir immer.
00:10:57: Und wir bringen dann auch die Start-ups zusammen mit den etablierten Unternehmen, kleine mittlere bis zu den ganz großen.
00:11:03: Auch mit Förderprogrammen wo wir sie zusammenspannen mehr oder weniger.
00:11:07: und aus dieser Vernetzung, aus dieser Engen genauso mit den Forschungseinrichtungen, Mit den Universitäten, mit den Fachhochschulen, mit dem Aussoh universitären Forschungseinrichtungen das eben zu vernetzen Das macht es letztlich heraus.
00:11:18: und auf diesem Boden spritzt eben dann neue Ideen Innovation und letztlich auch neue Unternehmen.
00:11:26: Herr Blasser, nachdem viele Startups ja mit guten Ideen starten ist die erste Hürde einmal diese Idee, die PS dahinter auf die Straße zu bringen und in zweiter Instanz wie in eurem Beispiel das ganze dann auch noch international zu skalieren.
00:11:40: Ihnen ist beides gelungen?
00:11:41: Dazu herzlichen Glückwunsch.
00:11:42: aber wie schafft man das also welche Hebel muss man bewegen dass man erst mal die Idee in die Umsetzung bringt und dann die umgesetzte Idee auch noch in die internationale Sichtbarkeit?
00:11:54: Also Es fängt in unserem Feuer einmal und auch wahrscheinlich bei vielen anderen erfolgreichen Betrieben jedenfalls mit dem richtigen Team an.
00:12:03: Also gerade wenn Sie komplementäre Kompetenzen einfach ergänzen, dann werden Dinge möglich, die man heute leider mal nicht schafft.
00:12:13: Wir haben sicherlich da die richtigen Entscheidungen getroffen im Bezug auf die Team-Fenderung.
00:12:20: Was uns aber schon auch, und das muss ich offen und ehrlich sagen sicherlich geholfen hat.
00:12:26: Das ist unser wissenschaftlicher Track record.
00:12:28: weil gerade wenn man mit einem Qualitäter von Airbus spricht dann hat er das schon ganz gern, wann es ein bisschen belastbarere Publikationen dahinter auch, wann er die findet.
00:12:40: was wir jedenfalls entwickelt haben über der Jahre, das ist einfach ein entsprechendes Netzwerk weil grot beispielsweise in so einer Domäne wieder zerstörungsfreie Prüfung, das ist eine recht konservativ denkende Branche.
00:12:56: Die Welt wird dann eigentlich relativ klein und es sind gar nicht so viele Menschen die sich mit dem Themenkomplex auseinandersetzen.
00:13:01: Und da ist das schon ganz gut wenn man dann wieder mal einen Hot der das dann mit der Mont-Mont Propaganda sozusagen ein bisschen weiter in die Breite tragt.
00:13:11: Und das Ganze, und da finden wir uns jetzt genau wieder bei den Worten vom Landesradar Schleitner eingebettet in einem dementsprechenden Innovations-Ökosystem.
00:13:23: Ich kann es nur noch einmal betonen, der FDB Trobberatung Unterstützung in unterschiedlichsten Belangen – und das macht das ganze möglicher!
00:13:33: Sie haben schon angesprochen, dass es neben diesem Ökosystem auch ganz viele andere Bausteine gibt.
00:13:40: Eines davon sind auch Förderungen in Forschung und Innovationen.
00:13:42: Da fließen Millionenberäge rein.
00:13:44: Warum lohnt sich dieses Investment fürs Bundesland?
00:13:46: Und nachdem da ja immer wieder auch Kritik laut wird an solchen Förderung was entgegnen sie Menschen die sagen der Markt zum Beispiel so etwas alleine regeln?
00:13:55: Bei der Forschung und Entwicklung braucht es Förderung.
00:13:59: Wir werden nicht so erfolgreich in diesem industriellen Wirtschaftsbundesland, wenn nicht dieses Netzwerk zusammenarbeitet und zu einem Teil auch öffentlich finanziert ist.
00:14:09: zum Großteil machen das die Unternehmen aber sobald sie an die Fachhochschulen denken oder Universitäten denken, sondern weil sie ihre Forschungsheinrichtungen
00:14:15: etc.,
00:14:16: da kommt natürlich schon die öffentliche Hand auch ins Spiel.
00:14:19: Und wir haben zum Beispiel in Oberösterreich einen klaren Fokus darauf, dass wir eben Innovationsführer sein wollten.
00:14:24: Unser Maßstab ist nicht in Österreich bzw.
00:14:26: eh ohnehin, sondern letztlich weltweit.
00:14:29: Und wir haben in den letzten Jahren, gerade die ja schwierige Jahre waren.
00:14:33: Die Jahre waren wo wir Wirtschaftsrückgänge gehabt haben.
00:14:36: Wir haben in verschiedenen Bereichen Anpassungen gemacht auch gespart vor allem dort wo man ein bisschen zu aufgebläht worden etc.
00:14:42: aber wo wir nicht gespart haben das war an Investitionen in Forschung und Entwicklung letztlich weil das wäre Sparen an der Zukunft und das kann es nicht sein.
00:14:51: gerade eben Letzten Jahr, wir haben jetzt gerade die Bilanz gezogen.
00:14:55: Im letzten Jahr als erste Mal im Landesbudget bei mir im Standardresort-Budget die Hundert Millionen Känze für ein Forschungsbudget überschritten gehabt mit hundert drei Millionen.
00:15:04: und jetzt wo der Bund die Not hat sagen wir mit der Finanzierung nahezu alle Bundesländer auch.
00:15:11: Wir haben auch wieder gespart in verschiedenen Bereichen aber in zwei ganz bewusst nicht Einmal bei Forschung und Entwicklung.
00:15:18: Wir sind auf hundertdreizehn Millionen sogar hier aufgegangen, und bei den Investitionen – wir haben die Investition des Landes von siehundert auf achthundert Millionen gesteigert, weil wir genau in schwierigen Zeiten das richtige Antwort antizyklischer Investments brauchen!
00:15:31: Und ich werde doch nicht so wie der Bund, und das hat der Bund aus meiner Sicht wirklich zu ändern ... einfach rasenmäher drüberfahren, überall zurückstutzen.
00:15:39: Ich kann doch nicht an der Zukunft sparen!
00:15:41: Daher genau das Gegenteil ist der Fall.
00:15:44: Wir haben gerade kürzlich die Bilanz der Fachhochschulforschung nachdem ja das ein Spin-off der Fachhochschule ist präsentiert.
00:15:52: Allein im letzten Jahr haben da rund fivehundertfünfzig Forscherinnen und Forscher, Professorinnen und Professoren dafür gesorgt dass über sechshundert Unternehmen in Forschungsprojekten zusammengearbeitet haben das knapp sechshundert Publikationen gemacht wurden.
00:16:09: Und dass man quasi diesen Innovationsmotor nicht nur gehalten hat sondern wir haben kräftig aufs Gaspedal gedrückt und ich glaube das ist die Antwort auf schwierige Zeiten.
00:16:17: Nicht zurückfahren und sagen wir einen Moment Kritiker, Kritiker gibt es immer.
00:16:22: Das ist ganz normal.
00:16:26: eigentlich viele Sorgeförderungen braucht man nicht mehr in dem Ausmaus.
00:16:28: Außer es betrifft einen selber, dann sitzen sie sehr wohl bei mir und sagen diese Förderung ist ganz besonders wichtig.
00:16:34: Ich glaube man muss sehr aufpassen keine Giskannenförderung sondern sehr zielgerichtet dort wo der Hebel groß ist.
00:16:39: dort wird gefördert.
00:16:41: wir evaluieren das immer.
00:16:42: Wir haben so bei unserer Wirtschafts- und Forschungsstrategie ein Monitoringssystem.
00:16:47: wir haben so ungefähr einen Hebel vor.
00:16:48: eins zu fünf Eins zu sechs oder eingesetzter Eurer in der Forschung löst quasi sechs Euro aus.
00:16:55: Ich glaube, das ist gut und richtig.
00:16:56: und solche Beispiele, dass dann daraus Unternehmen entstehen die wieder für Arbeitsplätze, für Wohlsteinssorgen – das gibt uns eigentlich recht!
00:17:03: Herr Plassers, Sie haben speziell Tektor B zum Beispiel positiv hervorgehoben.
00:17:08: Ich glaube das die FH Oberösterreich auch übrigens dazu getan hat oder auch der oberseuerliche Runderfonds dieses ganze Ökosystem über das wir jetzt viel gesprochen haben.
00:17:18: Wäre es möglich gewesen den erfolgreichen Weg in Wolze gegangen ist ohne diese ganzen Unterstützer zu gehen?
00:17:25: Nein also klar nein weil wie der Landesrat angesprochen und einfach gerade waren wir jetzt bei monitäre Mittel sind.
00:17:37: Beispielsweise schon in der Fachhochhule ohne Fördermittel kein neues Wissen generiert werden kann, also das wäre sozusagen die Innovationsbremse wenn man dort keine Mittel bereitstellen würde.
00:17:51: und gleiches gilt für unsere Betrieb.
00:17:55: Man muss sich halt denken, wenn wir mit Null sozusagen Idee verfolgt, wo man Software und Hardware herstellen möchte.
00:18:05: Und das sozusagen für einen internationalen Markt dann ist es sehr kapitalintensiv.
00:18:09: also wir haben ein siebenstelligen Betrag in die Entwicklung von unserem ersten Produkt investiert.
00:18:17: Das sind teilweise eigene Mittel oder da sind natürlich auch Fördermittel auf Landes- und Bundessebene drinnen.
00:18:24: Beispielsweise findet man da eben auch vom Augustreschen Gründerfonds Unterstützung Und das ist für uns entscheidend.
00:18:30: Also sonst wäre sozusagen das nicht möglich, dass wir quasi so österreichische Innovationen auf einen internationalen Markt ausräumen und wir haben das soweit jetzt einmal geschafft.
00:18:45: Wir haben einen österreichischen Betrieb, schaffen zehn Arbeitsplätze damit und haben natürlich Wachstumspläne.
00:18:51: aber zur Frage ihre Tour ohne... Initialen Förderzumendungen, wäre das nicht möglich.
00:18:58: Und eins hat es dann zu decktobi weil wir da jetzt sehr stark auf monetäre Mittel denken diese Unterstützung die geht ja weit darüber hinaus also auch diese ganzen Beratungsleistungen und so weiter wie gerade mal an Betrieb der sich mit vielleicht stark regulierte Märkte auseinandersetzt aufsperrt.
00:19:21: dann werden da schnell Fragen aufkommen, wo es qualifiziertes Personal braucht die diese Fragen beantworten.
00:19:29: Und dann ist das natürlich wunderbar wenn der Wertrohr ist und man nicht immer für vierhundert Euro in den Stand zum Rechtsanwalt geben muss ja.
00:19:38: Ja und Tiefendurchmittel sind mehr oder weniger haben eine Art Sprungbreitfunktion nicht?
00:19:42: Ich glaube darum geht's dass man gerade die ersten Hupfer einfach so wie auf Österreichisch machen kann.
00:19:47: Daher sehen diese Organisationen und auch das Kapital da letztlich Und bei der Fachhochschule, ich meine man muss sich vorstellen in den letzten fünfzehn Jahren haben wir das Vorstellungsbudget der FH wird von zwölf Millionen auf sechsunddreißig Millionen verdreifacht.
00:20:01: Da sieht man schon was wie ein Oberösterreich dass wir an der Zukunft bauen und auch investieren.
00:20:08: Es reden ja viele über viele Dinge aber Oberösterreich setzt halt um und drum glaube ich sind wir da ganz gut unterwegs.
00:20:14: Ist das umsetzen werden wir einen der nächsten Fragen gewesen wahrscheinlich mit die größte Stärke die man oberösterreich haben.
00:20:20: Und das liegt einträchtig an so den Landsleuten das muss man sagen.
00:20:23: bei uns hast sie lange ausselbt.
00:20:24: man müsste jemand.
00:20:26: andere bin ein großer Fan davon dass man sich immer überlegt was kann ich auf meiner Ebene beeinflussen und verändern?
00:20:32: Unternehmer heißen Unternehmer, weil sie es nicht unterlassen, sondern Unternehmen an sich anpassen und Gas geben etc.
00:20:39: Und bei der Standardpolitik ist das in Oberösterreich auch so darüber zu jammern dass bei der EU manches nicht richtig läuft.
00:20:45: oder auf Bundessebene, ja das kann man tun!
00:20:47: Es ist nur Time West.
00:20:48: da muss man sich einsetzen wie man Veränderungen herbeiführt.
00:20:52: aber zuerst muss man sagen was können wir in OberÖsterreich tun?
00:20:54: Da gibt's eine ganze Menge und ich hab einiges erwähnt in die Zukunft hinein investieren, dass wir dort wo Innovationspotenziales hineingehen.
00:21:02: Dass wir diese digitale Revolution dazu nutzen das wir sagen ja wohl die künstliche Intelligenz ist für uns ein Werkzeug das wir besser schneller intensiver einsetzen wollen in die Produktionsprozesse in die neuen Geschäftsmodelle als andere und Wettbewerbsfähigkeit erzeugt zu bekommen.
00:21:17: ich glaube darum geht es um dieses anpacken und tun.
00:21:21: das ist zutiefst oberösterreichisch und dafür sind unsere Landsleute auch bekannt.
00:21:25: Wie wichtig ist so das Paradebeispiel, wollt sie als zum einen für die internationale Stahlkraft aber auch für die Stahlkräfte nach innen?
00:21:31: Dass man andere Unternehmen inspiriert.
00:21:33: Unglaublich und da haben wir unsere Netzwerke eben und auszeichnen dürfen wir dann solche Unternehmen immer wieder weil Sie als Vorbild jetzt sich dienen sollen, weil Sie Mut machen sollten dass man sich etwas zutraut Weil bei solchen Entwicklungsschritten gibt es oft einmal Wege wo man sagt Moment das war jetzt die falsche Abregung zurück Und jetzt müssen wir es neu probieren Aber das immer wieder dran bleibt sich zu verbreitern, das Netzwerk aufzubauen.
00:21:57: Das Netzwerk auch zu nützen mit anderen Gründern oder auch mit bestehenden Unternehmen.
00:22:01: Ich glaube, das macht es dann aus, warum man dann auch hören, die es gerade beim Gründen gibt.
00:22:06: natürlich gibt und wenn wir solche Volksbeispiele darstellen können Auch der heutige Podcast ist nichts anderes als einerseits Gratulation, Wertschätzung.
00:22:14: Aber natürlich auch schon sehr so geht das in Oberösterreich Mut zu machen, wenn man heute studiert, egal an der Fachhochschule und den Universitäten, dass wir auch im Kopf von dem Moment damit, was ich da ja vorstelle, hat das Potenzial um ein Unternehmen zu gründen, damit Arbeitsplätze zu schaffen, damit Wohlstand zu schaffen
00:22:31: etc.,
00:22:32: das wollen wir klar verankert wissen!
00:22:34: Gott sei Dank ist diesen Oberösterreich in der Hochschullandschaft wirklich angekommen, weil man einen eigenen Hochschultierlogo wird dreimal im Jahr uns auf der Einser-Ebene treffen darüber diskutieren und Maßnahmen setzen damit das noch viel mehr wird.
00:22:48: Und das ist die wichtige Funktion, die Startups jetzt in die nächste Phase kommen dass die auch erzählen wie war es was waren die Fallstrecke worauf wir's mal aufpassen wo kann man helfen?
00:23:00: Wie geht es um sich das einfach zuzutrauen wieder oberösterreichisch tun.
00:23:05: Blasser, jetzt bin ich mal ganz ehrlich und sage bei Deep Tech den Genett unbedingt an Welts da denke er an Silicon Valley oder sonstige die diese internationalen Stahlkraft auch wirklich nochmal auf einem anderen Level haben.
00:23:19: trotz allem funktioniert es ja in Welts.
00:23:21: was sind damit unter die Gründe dafür dass es direkt vor der haustür auch gut klappen kann?
00:23:25: Ja also ich finde die Frage oder dem Vergleich eigentlich ganz witzig weil viele jetzt so antworten würden, was man nicht haben und ich möchte mehr auf das Konzentren, was wir haben.
00:23:38: Man macht einen positiven Zugang?
00:23:39: Das gefällt mir gut!
00:23:40: Weil ich sage das aber trotzdem, was viele vermissen würden im Vergleich zum Silikonwelle ist Risiko-Kapital.
00:23:45: Also das sind ganz andere Dimensionen um das warum die Silikomwelle in den Zusammenhang auch nicht so passt weil ab mehreren Wohnungen gefühlt nur mehr Software Unternehmen in Silikonewelle sind.
00:23:55: also da passt man ja nicht so richtig dazu.
00:23:59: Was für uns aber extrem wichtig ist und was wir sehr zu schätzen wissen, das ist, was wir in Oberösterreich haben.
00:24:05: Wir haben einerseits geografische superzentrale Lage und wir haben ganz intensiv zusammengearbeitet zwischen der Wirtschaft und unsere Forschungseinrichtungen immer das ganze Jahr dann sozusagen erfahren, dass ich wenn ich abgebildete in diesen Glastern also mir sind selbst im Kammstoffgaster.
00:24:29: Wir sind mit den Universitäten vernetzt.
00:24:32: Wir sind, wie wir heute schon gehört haben natürlich mit der Fachhochschule sehr intensiv verbunden und das ist nicht nur die geografische Nähe sagen wir so.
00:24:42: Und was ja ebenfalls oder wo wir als Arbeitgeber sehr profitieren, wenn man super Lebens anfällt.
00:24:49: Das dürfen wir da einfach nicht vergessen Stemuliert unser Personal positiv und das macht einfach das möglich, dass auch unsere Team die Leistung bringt.
00:25:00: Die notwendig ist damit wir mit unseren Produkten einen internationalen Markt bedienen.
00:25:03: Vielleicht
00:25:04: kann vielleicht die Internationalität noch doppelt unterstreichen.
00:25:09: Wie gesagt der Metbewerb findet nicht in Österreich statt im Gotteswillen sondern wirklich international und das zeigen ja ganz viele Unternehmen, viele Hidden Champions, die keiner kennt um die trotzdem Weltmarktführer in ihren einzelnen Bereichen sind Und diese internationalisieren, die fördern wir auf allen Ebenen.
00:25:23: Wenn wir heute eine IT-Juris-Digitaluniversität in Gründung haben dann ist das so ein leuchtendes Beispiel.
00:25:30: dass die Fachhochschule Oberösterreich jetzt ab jener siebenundzwanzig als University of Applied Sciences Abbaustria auftritt ist auch ein ganz klarer Fingerzeug und ein ganz klares Signal zur Internationalisierung.
00:25:42: Wir wollen internationale Studierende hereinbringen, internationalen Lehrende und Forschenden.
00:25:47: Wir wollten internationale Forschungsprojekte viel mehr noch ansprechen können.
00:25:52: Das heißt ich habe dieser Scale!
00:25:54: ist eben nicht der oberösterreichische oder die österreichische, er ist wirklich der weltweite.
00:25:58: Und da sind viele Unternehmen ja letztlich schon tätig und wir wollen noch viel mehr dort hinbringen vor allem auch vor dem Hintergrund dass wir ja zwei von drei Euro im Export verdienen heute in Oberösterreich das wir jeden zweiten Arbeitsplatz in OberÖsterreich direkt oder indirekt dem Export verdanken.
00:26:14: daher ist diese Internationalität und die Internationalisierung so wahnsinnig wichtig auch vor diesem Hintergrund von den Arbeitskräften bedarf, denen wir haben.
00:26:23: Die Demografie wird immer mehr und mehr Menschen aus dem Arbeitsleben bringen.
00:26:27: Wir wollen aber die Wohlstande und die Wirtschaftskraft halten.
00:26:31: daher brauchen wir auch tüchtige Mitarbeiterinnen mit weiter voraus.
00:26:34: Daher ist jedes Geschwafel so auf Bundesäbene von irgendwelchen Festungen völlig zurückzuweisen sondern wir sind ein internationaler Standort der International sich behaupten kann davon profitiert und selbstverständlich ein weltoffen internationaler standort auch ist.
00:26:51: Sie haben jetzt einen ganz wichtigen Aspekt angesprochen, den wir davor noch gar nicht erwähnt hatten.
00:26:54: Nämlich genau dieser Kampf um die Talente, die sich ja gerade wenn es um internationale Fachkräfte geht oft aussuchen können wo sie studieren und wo sie arbeiten zumindest die besten der Besten.
00:27:06: Herr Plaster Sie haben schon angesprochen dass die Lebensqualität die man hier bieten ist zum einen stimulieren.
00:27:12: was sind denn weitere Faktoren um genau diese klugen Köpfe erstens nach Oberösterreich zu bringen und zweitens auch unbedingt hier zu behalten.
00:27:21: Also frage an Sie beide,
00:27:24: bitte!
00:27:26: Ja, ich glaube diese Kombinationen einem der schönsten Teile dieser Welt leben zu können und arbeiten zu können.
00:27:33: Nr.
00:27:33: zwar in einem sicheren Land zu sein – in einem Land ganz egal wie wir allen immer wieder ausgehen
00:27:39: usw.,
00:27:39: das politische Stabilität hat Das friedlich ist, dass ein Ökosystem wirtschaftlichkeit hat, wo neunzig Prozent der Unternehmen weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben.
00:27:51: Und trotzdem so eine starke Industrie die das ganze letztlich befeuert und zieht hat.
00:27:56: Tüchtige Leute, humrige Leute die innovationsgetrieben agieren, die jetzt etwas leisten wollen also wo Leistungsbereitschaft noch tatsächlich überwiegend etwas ist, was ein Vorteil unserer Landsleute ist.
00:28:10: Das muss man ganz klar sagen und das eben kombiniert dann mit den Hochschulen, mit den Universitäten, mit diesem Innovationskreis In einer wunderbaren Lage mitten in Europa, muss man sagen.
00:28:22: Da gibt es wirklich sehr viele Standardfaktoren die andere Teile der Welt einfach nicht in diesem Ausmaß liefern können und ich glaube das ist auch so ein Punkt den wir doch viel mehr darstellen müssen wenn mal eigene Initiative über unsere Standortagentur der Business Abba Austria Das heißt Kanto-Abba Austria weil wir sie in den verschiedenen Bereichen die Menschen brauchen.
00:28:43: Ein paar Zahlen dazu.
00:28:44: Es arbeiten derzeit siebenhunderttausend Menschen in Oberösterreich.
00:28:55: Das heißt, wenn wir diesen Standort um die Wirtschaftskraft halten wollen müssen wir einerseits digitalisieren und automatisieren was geht um die Leute herauszubringen.
00:29:03: Die Bereiche wo wir sie dringend brauchen.
00:29:05: Hochschulen dann sind auch besser bezahlte Jobs aber wir brauchen natürlich auch Arbeitskräfte von außerhalb Österreichs in Oberösterreich und in Österreich.
00:29:15: Und das ist auch so eine Grundhaltung dieses weltoffenen Standortes, dass wir vielmehr noch letztlich auch zeigen müssen – wir sind es ja!
00:29:23: Aber zeigen müssen wir's?
00:29:24: Das hat wieder mit der Perspektive zu tun.
00:29:26: Wenn man sich halt immer mit Österreich vergleicht, ist das gut und toll aber nicht das Playing-Field.
00:29:33: Ich sehe das ganz genau so weil ich möchte vielleicht sagen unser Team besteht aus Österreichische Mitarbeiter, wir haben aber genauso aus dem europäischen Bereich Personal geholfen.
00:29:46: Wir haben auch als nicht-europäischen Region ein Personal hergeholfen.
00:29:50: also wir beschäftigen die Leute nicht hundert Prozent remote oder so sondern das sind in Wels und was ist sozusagen der gemeinsamen Ende?
00:30:01: Was brauchen wir alle?
00:30:02: Wir brauchen Sicherheit!
00:30:04: Wir brauchen spannende Aufgabe Und wir brauchen eine Zukunftsperspektive.
00:30:09: Da ist das Ganze egal, wo die Menschen herkommen.
00:30:13: Indem wir einen internationalen Markt bedienen wollen, ist glaube ich auch ein kompletter logischer oder schlüssiger Konsequenz an der Erklärung und wir sind gut in mir arbeiten mit einem internationalen Team.
00:30:24: Und da bin ich stolz drauf.
00:30:25: Ja, sage wirklich.
00:30:28: Eigentlich genau das bestätigt was Sie gerade
00:30:31: ... Wunderbar!
00:30:31: Es ist genauso?
00:30:33: Ich habe an Sie beide noch jeweils eine Abflussfrage formuliert.
00:30:37: Herr Plaster, starten wir mit Ihnen!
00:30:39: Was würden Sie einem Forschungsteam sagen?
00:30:42: Dass gerade so wie Sie damals an einer vielversprechenden Technologie arbeitet.
00:30:47: Was sind so die typischen Dinge, worauf sie genau jetzt achten sollten?
00:30:53: Das ist ganz schwierig für mich zu beantworten, wo fangen wir an.
00:30:58: Aber es wird einmal damit beginnen ... dass wir recht frühzeitig einmal mit Dritte sprechen, so möglicherweise mit potenziellen Konten.
00:31:07: Ob es am Ort gibt ja!
00:31:09: Weil der Techniker neigt dazu, dass er sich ein bisschen zu stark auf dem Proof of Concept sozusagen fokussiert.
00:31:16: Das begeistert.
00:31:18: Aber wenn es keinen Markt gibt, dann ist es schwierig und darum wird es bald ein Binding-Proof of Market geben.
00:31:26: Wir haben da eben vorerst mit oberösterreichischer Leitbetriebe zusammengearbeitet die wir als Pilotkampen angebordet haben Und wie auch einerseits obersteiche Unternehmen die Technologie sehr frühzeitig zugänglich gemacht haben, andererseits aber ein sehr wertvolles Feedback aus der Nutzung zurückbekommen haben und da hat man dann schon ableiten können was das bedeutet in Bezug auf Markt.
00:31:55: Was auch sicherlich sehr frühzeitig zu klären ist, dass Thema Finanzierung also das ist ein entscheidendes weil wann sozusagen einfach der Cash Flow
00:32:05: ob
00:32:06: reißt oder vertrocknet.
00:32:08: Dann hilft die beste Idee nix und möglicherweise sind da schon bei gewissen Startups dann sehr, sehr gute Ideen und Innovationen eigentlich in der Lade verschwunden.
00:32:19: Also so in die Richtung würde das leiden.
00:32:21: Finanzierung Proof of Market Und dann gibt es noch ganz, ganz viele andere Dinge, die dazugehören.
00:32:29: aber wie gesagt der Fokus wird die Finanzierung sein und überhaupt einmal vorher die Klarheit gibt an Markt
00:32:36: Und ans Ziel an das Rad.
00:32:37: die abschließende Frage, wir werden einen gemeinsamen Blick in die Zukunft werfen.
00:32:41: Wir haben hier eine tolle Success Story heute gehört.
00:32:44: Welche Branchen sind denn nicht nur in Oberösterreich, sondern auch aktuell international für sie prädestiniert?
00:32:52: Dass man genau so viele Success Stories weiterhin hervorbringt?
00:32:55: also wo schlummert eigentlich das Potenzial von morgen?
00:32:58: Ich glaube, es gibt so viel Potenzial derzeit gleichzeitig wie, glaub ich niemals zuvor.
00:33:02: Wenn man die ganzen Transformationsprozesse denken in denen wir uns bewegen – die gesamte Energietransformation, dass wir raus aus dem Fossil hinein in eine Neubahn kommen, gesammte Breite wenn wir an die Mobilität denken beispielsweise.
00:33:19: Wenn wir daran denken das wir künstliche Intelligenz als Werkzeug jetzt gerade mal auf den Tisch bekommen haben aber quasi in der Implementierung ja doch noch ordentlich Weg für uns haben, dann glaube ich das sind genau diese Bereiche wo unglaublich viel Potenzial jetzt entstehen wird.
00:33:33: Und bei der Künstliche Intelligenz, wie gesagt, wir schätzen das als so ein starkes Instrument ein.
00:33:38: Dass wir als Standort Oberösterreich eine eigene KI-Leitinitiative auf den Weg gebracht haben weil wir die Menschen mitnehmen müssen und wollen von dem Sportverein bis zur ITU und von der Plosmusik bis zur Föst müssen die Leute Die Angst dafür verlieren und sagen, Moment das ist ein Tool.
00:33:59: Wo kann es nutzen erzeugt?
00:34:00: Und da sieht man es ein oder zwei schneller als andere und besser als andere.
00:34:03: Da werden neue Geschäfte entstehen
00:34:05: usw.,
00:34:06: was braucht es aber?
00:34:07: Es braucht Rechnerleistung und es braucht Speicherplatz.
00:34:10: Und drum ist es schon eine wirkliche Auszeichnung für den Standort Oberösterreich dass der Weltmarktführer Google das Datencenter das Erste in Österreich genau hier mitten in das Industrie- und Wirtschaftsbundesland Nummer eins stellt.
00:34:23: Die haben vor zwanzig Jahren schon vorausgedacht, dass sie das einmal brauchen werden – jetzt ist es endlich umgesetzt!
00:34:29: Und da ist es klar, dass große Projekte gibt's immer Diskussionen
00:34:33: usw.,
00:34:33: nur dieser Standort ist geprüft.
00:34:35: von A bis Z sind die Bedenken, dass wir nicht knapp Strom haben unbegründet weil wir ja ausbauen ohne Ende.
00:34:42: dann habe ich irgendwas gelesen, dass die Entsicherwärmung ... Fließen zweihunderttausend Liter pro Sekunde vorbei und mal noch neinzig Liter werden entnommen.
00:34:50: Also es ist nicht messbar, das ist auch alles dargestellt aber es braucht Rechenleistung.
00:34:55: Ich meine alleine im Medienbereich beispielsweise Streamen Videos Podcast dann hören etc.
00:35:01: Undenkbar.
00:35:01: wenn wir die künstliche Intelligenz jetzt in der ganzen Automatisierung in der Robotik in der Simulation etc.
00:35:07: brauchen Das muss alles in Echtzeit funktionieren.
00:35:09: da sind Datenmengen die kann man sich nicht vorstellen.
00:35:12: Die Forschung und seine Universitäten, die jubeln alle, weil sie es auch jetzt kennen, endlich Rechnerleistungen hier vor Ort verwenden, die vorher gefehlt hat.
00:35:20: Das ist wirklich eine epochale Betriebsansiedlung, historischen Ausmaßes.
00:35:27: mehrere Milliarden werden da investiert.
00:35:29: Und das ist so irgendwie die digitale Infrastruktur des einundzwanzigsten Jahrhunderts, die eben nicht irgendwo noch Bayern oder nach Ungarn kommt sondern genau her in Oberösterreich.
00:35:38: also... Da, glaube ich.
00:35:39: Und das wird auch eine Magnetfunktion bekommen, dass sich viele vor allem datengetriebene Unternehmen und Unternehmenskonzepte natürlich auch überlegen werden, wo siedle ich mich denn an?
00:35:49: Wenn ich das für der Haustier habe – das Ökosystem, das wir heute beschrieben haben, auch hier vortabe – dann wird der Wirtschafts- und Forschungsstandard Hofwürsterechanatrikativität massiv gewinnen.
00:36:00: Das ist auch der Grund, warum wir seit Jahren dahinter sind, dass es endlich gelingt!
00:36:04: Und das ist jetzt Gott sei Dank gelungen.
00:36:07: Daher, die Verrassetzungen sind wieder gelegt und es heißt einfach wieder das zu tun was in der Vergangenheit des Erfolgs moment war Innovation, Innovation, innovation.
00:36:15: nicht reden sondern umsetzen.
00:36:17: Das ist Oberösterreich!
00:36:19: Ich würde sagen ein runderes Schlusswort gibt's kaum.
00:36:22: vielen Dank für den Ausblick.
00:36:23: auch an Sie Herr Plasser danke für den Besuch und das Teilen dieser Success Story weiterhin viel Erfolg und an sie beide herzlichen Dank für die heutige gemeinsame
00:36:31: Folge.
00:36:32: Wir danken herzlich.
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