#5 Tourismusreform, Radwege, Urlaubsmarke – WHAT‘S UP?

Shownotes

Wie Oberösterreich den Tourismus neu erfindet   Von 104 Tourismusverbänden auf sieben. Es ist eine der tiefgreifendsten Strukturreformen, die ein österreichisches Bundesland je im Tourismus gewagt hat. Und sie scheint aufzugehen.

In dieser Folge von What's Upper Austria spricht Host Susanna Winkelhofer mit Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner und Christian Naderer, dem neuen Vorsitzenden des Strategieboards des Oberösterreich Tourismus, über eine Frage, die größer ist, als sie klingt: Wie denkt man eine Region so, wie ein Gast sie denkt? Kein Mensch bucht einen Urlaub nach Gemeindegrenzen. Kein Mensch fragt, wie viele Verbände es in der Toskana gibt. Und genau das war der Ausgangspunkt.

Was folgte: kein Kompromiss nach unten. Sondern ein Aufbruch. Eine Marke, die kein Slogan ist, sondern eine Haltung. Radwege, die ganze Regionen neu erschließen. Und ein Strategieboard, das über den Tourismus nicht nur redet – sondern ihn lebt.

Darüber sprechen wir:

  • warum „Oberösterreich – Echt jetzt!" mehr ist als Werbung
  • was sieben Verbände besser können als 104
  • wie das Mühlviertel zum Vorreiter einer ganzen Reform wurde
  • welche Rolle KI im Tourismus spielt – und wo sie aufhört
  • und warum Radfahren 2026 zum Megathema wird

Plus: die Hörerfrage, die den Landesrat ins Träumen bringt.

👉 Wolltest auch du dem Landesrat oder unseren Gästen schon immer mal eine Frage stellen? Dann schick sie uns gerne an redaktion@machermediahouse.at oder teile sie mit uns auf Social Media!

Transkript anzeigen

00:00:01: What's Upper Austria, der Podcast über den Wirtschaftsstandort Oberösterreich.

00:00:08: Von den neuesten Entwicklungen bis zu deinen Fragen an die Politik!

00:00:12: Wir diskutieren mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und holen spannende Stimmen aus allen Bereichen der Wirtschaft vor das Mikrofon.

00:00:21: Diese Folge wird unterstützt von Steam Audio

00:00:24: – denen

00:00:25: wie wir finden besten Produktionspartner für Musik und Ton.

00:00:32: Susanna Winkelhofer.

00:00:36: Von einhundert vier regionalen Tourismusverbänden auf zunächst neunzehn und jetzt sieben große Destinationen Oberösterreich hat kürzlich die größte Strukturreform in seiner Tourismusgeschichte abgeschlossen.

00:00:51: mit der neuen Urlaubsmarke Oberösterreich Echt Jetzt!

00:00:55: Und einem Fokus auf Radtourismus präsentiert sich das Bundesland als ganzjährige Urlapsdestination Und die aktuellen Zahlen zeigen, der Kurs scheint zu stimmen.

00:01:08: Seit twenty-fünfzehn ist die Zahl der Ankünfte um achtundzwanzig Prozent und jene der Nächtegungen um sechsundzwanzig Prozent auf knapp neun Millionen gestiegen.

00:01:21: Um

00:01:22: über die neue Tourismusstrategie – die sogenannten charmanten superlative Oberösterreichs Und die Chancen, die sich dadurch auch für die Regionen ergeben können zu sprechen, begrüße ich heute zwei Gäste.

00:01:36: Zum einen Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner – schön dass Sie wieder dabei sind!

00:01:42: Herzlich willkommen!

00:01:44: Und Christian Naderer der den Vorsitz des Strategieboards des Oberösterreichtourismus übernommen hat.

00:01:50: Grüß Gott!

00:01:51: Und damit herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von

00:01:55: What's

00:01:55: Upper Austria?

00:01:59: Entscheidungsfragen.

00:02:05: Sie beide treffen tagtäglich Entscheidungen, also Entscheidungen treffen.

00:02:09: das können sie und darum geht es auch in unserem allerersten Teil unsere vier Entweder- oder Fragen.

00:02:15: Ich fange gleich mit Ihnen an Herr Landesrat mehr internationale Gäste gewinnen oder stärker auf den Heimmarkt setzen.

00:02:23: Heim Markt absichern und international stärken!

00:02:26: Perfekt.

00:02:27: ich wollte vorhin nur dazu sagen bitte kurze Antworten Sie haben das ja schon intus.

00:02:31: Dann Herr Naderer, Radtourismus oder Wintersport.

00:02:34: Wo sehen Sie das größere Wachstumspotenzial?

00:02:37: Radturismus, wenn man das ganzjährig bespielen kann.

00:02:41: Preiskampf mit anderen Destinationen oder bewusst auf Premiumqualität setzen?

00:02:46: Qualität auf jeder Ebene und dafür ein Top-Leistungspreisverhältnis!

00:02:51: Sie können es so gut umgehen.

00:02:52: dieses Oder weil

00:02:54: irgendwie

00:02:54: verbinden sie dann beiders Perfekt.

00:02:56: Und zum Schluss Bekannte Highlights wie das Salzkammergut oder versteckte Geheimtipps vermarkten?

00:03:03: Noch der Philosophie stärken, stärken natürlich.

00:03:05: Das Salzkammergurt ist eine der stärksten Tourismusregierungen in Österreich und Geheim-Tipps leben davon das Geheimsein.

00:03:12: Ah die werden wir heute nicht verraten!

00:03:17: Die Schlagzeile Wir haben uns wieder einer Schlagzeit des Monats herausgesucht diesmal aus dem Magazin Gastro Und die Headline ist Tourismus-Zweitausendsechsundzwanzig, Oberösterreich startet neu.

00:03:35: Darin geht es natürlich auch darüber dass die Einzhundertvier-Tourismusverbände jetzt sieben sind also eine radikale Veränderung.

00:03:43: ganz kurz was können Sieben besser als hundertviert?

00:03:47: Sie können sich viel besser abstimmen!

00:03:49: Sie können in ihren Regionen die Themen viel einfacher gemeinsam bespielen Und sie sind vor allem im Wettbewerb der Regionen, die er ja weltweit stattfindet.

00:03:58: Sichtbarer!

00:03:59: Wenn man überlegt zu Beginn, zwei Achtzehn als ich gekommen bin haben wir allein ein langter Donau von Passau bis nach Krain.

00:04:05: Ich glaube siebenunddreißig oder achtunddreißig Tourismusverbände gehabt.

00:04:08: das ist von innen heraus gesehen wunderbar für jeden Einzelnen, für den Gast völlig irrelevant.

00:04:14: Es gibt keine Grenzen, keine Gemeindegrenzen und keine Bundesländergrenzen sondern welche Region möchte ich meine Freizeit meinen Urlaub verbringen?

00:04:21: Darum geht es Und daher haben wir die Tourismusstruktur professionell aufgestellt.

00:04:25: Das ist schon ziemlich auf den Punkt gebracht, Herr Naderer.

00:04:27: Wollen Sie da auch nur was dazu fügen?

00:04:29: Ich kann ergänzen wie sie Müllviertel gegangen ist wo ich herkomme.

00:04:32: Was kann einer besser als acht sein?

00:04:34: vor zehn Jahren haben wir Müllverdl-Auchzehnverbände gehabt Aber große mehr gemeindige aber auch viele Eingemeindige und jetzt haben wir einen!

00:04:40: Und das wirkt sich aus für die Betriebe weil vielmehr Synergien da sind im Service dass der Betrieb vom Verband kriegt.

00:04:45: Es wirkt es ja also für die Gäste Weil für Clara ist wofür steht das Müllvertl?

00:04:48: Was gibt's da?

00:04:50: Das ist auch interessanter für die Gemeinden, für alle Stakeholder in der Region.

00:04:54: Weil Klare Ansprechpartner da sind, klare Zuordnungen zu den Themen und damit es auch für die Zusammenarbeit innerhalb des Verbands leichter, weil Spezialisierungen stattfinden.

00:05:03: Es gibt auch Personen, die fürs Reiten zuständig sind und eine, die es für Schiefhahn zuständig hat und nicht in jedem Verband wenn der alles macht obgesehen davon dass man natürlich Synergieeffekte heben in der Verwaltung.

00:05:14: also.

00:05:14: insofern hat sich das absolut auszahlt und diese Müllviertel auch glaube ich klar verstanden worden.

00:05:19: Wir fusionieren jetzt was Pflichtes, sondern wir haben wirklich einen Sinn drin und den Nutzen dringend Kunden.

00:05:24: Darauf gehen wir dann eh noch näher ein.

00:05:26: Jetzt nochmal ganz kurz zu dem Artikel in dem Magazin.

00:05:29: da wird natürlich auch über den neuen Markenauftritt geschrieben Oberösterreich echt jetzt!

00:05:33: Warum ist es mehr als nur ein Slogan eurer Meinung nach?

00:05:37: Ja weil wir immer wieder von unseren Gästen hören wenn sie dann da sind und das erste Mal da sind dass ich sagen das hätten wir nicht vermutet was ihr in Oberösterreich alles anzubieten habt.

00:05:46: Wir sind sehr bekannt als führendes Wirtschafts- und Industriebundesland dieser Republik, sehr stark verankert.

00:05:52: Aber was wir alles im Tourismus zu bieten haben – da ist noch vieles im Verborgenen!

00:05:57: Und dann haben uns Vügel gesagt, das ist auch in Oberösterreich echt jetzt?

00:06:01: Und wir haben aus diesem Fragezeichen ein Rufzeichen gemacht und haben gesagt Urlaub, Oberöstreich, echt

00:06:07: jetzt?!

00:06:08: Das ist eine Botschaft und auch ein gewisses Selbstverständnis, das durchaus für unseren Gästen kommt.

00:06:13: Wir haben ja die Tourismus-Entwicklung gesehen, ich meine ein Viertel mehr Gäste in zehn Jahren.

00:06:17: Das ist schon eine Megaleistung unserer vielen Freizeitbetriebe der Wirtseiser der Hotels auch der Tourismusorganisation und dem vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:06:27: das heißt es gelingt einfach die Stärke Oberösterreichs auch touristisch zu nutzen und wer einmal da war kommt sowieso immer wieder.

00:06:35: Und in dem echt jetzt steckt auch das echte drinnen und es ist schon vom Zeitpunkt her super spannend, weil wir leben mit einer digitalisierten Welt.

00:06:44: Durch KI können wir uns zum Beispiel auf Social Media anders darstellen als man echt sind und es gibt Fake News.

00:06:51: also das macht schon was mit der Welt.

00:06:53: und da kommt wieder so eine Sehnsucht nach etwas Echtem auf.

00:06:56: und jetzt war ich grad vor Zwei Wochen am Johannesweg, Herr Naderer, den kennen Sie sehr gut im Müllviertel.

00:07:03: Echtunddachzig Kilometer durch das wunderschöne Müll-Viertel und da ist mir aufgefallen, obwohl ich eigentlich im Mülleviertell eh aufgewachsen bin.

00:07:10: aber wenn man sich es wieder mal so vor Augen führt dass es wirklich noch ein echtes Stück Erde ist echte Begegnungen die Menschen freuen sich dann wirklich.

00:07:19: wenn man vorbei geht fangen echte Gespräche an.

00:07:24: Und das Müllviertel Herr Naderer hat natürlich auch von, Sie haben vorhin gesagt, ursprünglich achtzehn Verbänden.

00:07:31: Jetzt ist es ein großer und da waren sie ja mittendrin weil sie bis jetzt auch Aufsichtsrat Vorsitzender des Tourismusverbandes Mühlvierteln waren.

00:07:42: Was haben sie da erlebt?

00:07:45: Herausforderungen durch die Umstrukturierung.

00:07:48: Was waren aber auch die positiven Aha-Effekte?

00:07:51: Einige haben es eh schon genannt, aber vielleicht noch mal ganz kurz dazu...

00:07:55: Also Herausforderungen waren sicher zu verstehen, dass man in einem Gebiet von Klaffer am Hochwicht bis Bobnerkirchen – fifty Gemeinden, die da drin liegen – ganz unterschiedliche Situationen hat.

00:08:05: Wir haben Gemeinden wie Portley und Földen oder Port Zelt als Tourismus selbstverständlich an der Topthema.

00:08:09: Und wir haben andere Gemeinden.

00:08:11: Da geht's eher um Ausflugsziele oder Freizeiterlebnisse, aber nicht um Nichtigungsbetriebe.

00:08:15: Das unter den Hut bringen war eine Herausforderung und das gegenseitige Verständnis an sich anzunähern hat auch dadurch gut funktioniert weil wir tolle Chemie gehabt haben.

00:08:23: am Anfang die Aufsichtsratsprosizenten Kollegen der Betagrube in Bömerwald da an die Eckerstorfer im Hochland meine Wenigkeit und natürlich auch die Hauptberuflichen haben einfach gut miteinander reden können.

00:08:33: damit fangts an!

00:08:34: Es ist die erste Herausforderung dass man sie in die Augen schaut und sagt was ist los?

00:08:38: Was ist dir wichtig?

00:08:39: Was is mir wichtig?

00:08:40: Red mal miteinander.

00:08:41: Das haben wir relativ schnell hinkriegt und dann haben wir einfach geschaut, dass man das in einem Fusionsprozess miteinander unter den Hut bringen.

00:08:49: Nicht als Kompromiss der nach unten nivelliert sondern was sind Stärken die man ausspielen?

00:08:53: Wir haben Top-Betriebe die wollen wir als Tourismusverband unterstützen.

00:08:57: Wir haben Gemeinden wo der Johannes Weg zum Beispiel durchläuft weil sie den angesprochen haben.

00:09:02: da geht es nicht um Vernechtigungen aber es braucht diese Gemeinden dass die den Weg pflegen dass die mithelfen dass die ehrenamtlichen vor Ort aktiv sein.

00:09:09: Und das zu verbinden hat dazu geführt, dass man sagen wir setzen bewusster Budget zum Beispiel für Hotelkooperationen.

00:09:15: Dass die Top-Betriebe miteinander an Nutzen aus dem Tourismusverband zieren – wie haben jetzt gerade am Anfang Meisterthoffe gekommen – Aage für Hotels vier Sternbereich, vier Sternesbereich, den Richtung des tschechischen Markts gehen wurden und sie dort zusammenschliessen, die sich nicht als Konkurrenten oder Wettbewerber empfinden, sondern die miteinander was tun.

00:09:31: Genauso haben wir ein Budget, das nennen wir lokale Tourismusfohren, das ehrenamtliche vor Ort die an das Bankerland schaffen müssen, die Beschüterung pflegen.

00:09:40: Dass sie ein bisschen Budget haben um es zu machen und im Rahmen des Tourismus natürlich für turismusrelevante Produkte ausgeben.

00:09:47: Das waren Herausforderungen auf den Weg zu bringen und bei den AHA-Momenten war natürlich dass wir geschaut haben wie stark die Macke Mühviertel ist?

00:09:54: Wie selbstverständlich dies eigentlich für die Leute ist, dass man Mühviertler sind!

00:09:57: Dass wir nicht aus dem Bömerwald oder aus dem Hochland und von der Alm sind, das sind wir auch aber noch außen, dass das Mühvertl die Kraft hat mit der wir auf dem Wackel gingen Es war ein Haarmoment.

00:10:07: und auch, dass man uns eigentlich relativ leicht durfte miteinander.

00:10:10: Auch die Mitarbeiter im Team, das das gut glaubt.

00:10:13: Dass wir wirklich erfreit haben, dass wir jetzt beinahe sind.

00:10:15: Das hat man viel tagt und ist heute für einen Haar-Moment, wo ich vorher gar nicht gerechnet hätte damit, dass es so positiv ummerkommt.

00:10:21: Darf ich da ein Kompliment gleich anfügen?

00:10:23: Weil es war wirklich so, das Müllviertel war bei diesem gesamten Prozess wirklich frontrander – das muss man ehrlich sagen!

00:10:29: Die Lokomotive kann mich gut erinnern, Gespräche zu der Laufend gegeben logischerweise in ganz Österreich Und das war, glaube ich, im Mai, im May, der Christian, damals einer von den drei Vorsitzenden der Verbände gesagt hat.

00:10:45: Der Landeshort, also wenn es noch in Mühviertel geht bei uns kannst du ab Ersten Juli verordnen!

00:10:49: Nicht erst ab Erste Jänner nächsten Jahr.

00:10:51: wir sind fertig und das war wirklich toll und ich habe das dann durchaus auch in anderen Regionen erzählt die noch überlegt haben, ob sie da überhaupt mittüren oder nicht.

00:11:02: Und das war wirklich ein Beispiel für andere.

00:11:04: Da danke ich heute noch dafür und ich habe gerade diese Woche wieder erlebt weil wir diese Zusammenarbeit jetzt auch zwischen den Bundesländern institutionalisiert hat.

00:11:14: Ich war grad gestern im Salzkammergurt, das ja auf Oberösterreichischer, auf Salzburg und auf steirischer Seite sich befindet.

00:11:21: Nicht zuletzt oft durchs Zehntes Bundesland ertituliert wird Wo wir eine gemeinsame Kampagne Salzkammergut verbindet gestartet haben, wo wir das Salzkammern-Gut als eine Marke die tatsächlich international und weltweit vermarktet werden kann in einem eigenen gemeinsamen Budget der drei Bundesländer der Tourismusverbände bündeln um Werbung zu machen.

00:11:43: In Regionen und mit einer Breite, die einzelne niemals im Stande gewesen wären sie zu tätigen.

00:11:49: Und es war auch so eine Aufbruchstimmung möchte ich wirklich sagen dass jetzt jeder sagt ist doch vollkommen klar dass man nicht die Konkurrenz innerhalb vom Müffiertel hat, sondern natürlich im Vergleich der anderen Regionen.

00:12:01: Wir müssen den Tourismus – und das war auch mein Antrieb bei dieser Reform, die ich da wie ich achtzehn gekommen bin eingetrieben habe – wir müssen den Turismus aus der Sicht der Gäste denken und nicht aus der Sicht unserer Gemeinden oder Funktionärsschaft, sondern der Gast entscheidet jeder Einzel für sich wo verbringe ich denn meinen Urlaub?

00:12:19: Und darum geht es und darüber legt sie in welchen Gemeindegrenzen verbinde ich, welche Ländergrenze verwende ich?

00:12:24: Sondern ich fahre auf Sylt.

00:12:27: Ich fahe in die Toskana oder ins Müllviertel oder in Salzkammergut.

00:12:30: Darum geht's und wenn man es von der Seite denkt wird sehr viel anderes ganz logisch.

00:12:35: Nehme jetzt als Touristin egal ob im Müllverdl, im Salzkammerngurt, wo auch immer in Oberösterreich das Land nach dieser Struktureform anders war als davor...

00:12:46: Ich glaube das schon weil wie gesagt Haben Sie sich schon mal überlegt, wenn Sie sagen, Sie möchten in die Toscaana fahren?

00:12:53: Wie viele Gemeinden Sie dort sehen werden und wie viel Tourismusverband es dort gibt.

00:12:56: Nein!

00:12:56: Kein Mensch wird das tun.

00:12:58: Und den Gästen, die zu uns kommen, denen geht's genau gleich.

00:13:01: Und dann waren die so, na bitte da im Alpenland, da kann ich soviel kombinieren von der wunderbaren Natur- und Sportbewegung hin.

00:13:07: Da gibts noch Kultur dazu und da gibts die Termen uns gesundheitsberechtigt zu.

00:13:11: Ja, das fällt auf.

00:13:13: Also da kann man sagen diese Region interessiert mich ja.

00:13:15: Und genau darum gehts.

00:13:17: Weil sie am Anfang gesagt haben dieses echt dieses echte Erlebnis.

00:13:21: Ich glaube, dass wir in einer Zeit sind, wo wir so viel gefühlt immer im Krisenmechanismus sind.

00:13:27: Immer global irgendwas passiert auf der Welt immer.

00:13:31: Irgendwas sagt man das haben wir nicht selber in der Hand dann die ganzen Transformationen in der Mobilität, in der Energie, in den digitalen World

00:13:38: etc.,

00:13:39: dass wir sehr viel um die Ohren haben glaube ich.

00:13:40: und der Urlaub oder die Freizeit ist ja genau das Gegengewicht, das Ventil letztlich für den Alltag.

00:13:46: Und ich glaube, dass gerade die Natur und der Herrgott dreimal danke oder dreimal hergeschaut nach Oberösterreich wie er uns die Natur geschenkt hat.

00:13:54: Dass die Leute einfach so gern draußen sind, dass unsere Landsleute einfach leute sind – die Gastfreundschaft leben!

00:14:00: Das ist einmal das dritt-Gastfreundlichste Land der ganzen Welt, weil vor zwei, drei Jahren mal von den Gästen gewählt wurden.

00:14:07: Es macht was mit Urlauben.

00:14:09: Ich verbringe mir Freizeit dort, wo es heute richtig cool und geil ist.

00:14:13: Und das ist in OberÖsterreich so.

00:14:15: Ich denke auch, dass die Struktur den Gästen nicht wichtig ist.

00:14:17: Dass sie aber spüren, dass da eine neue Energie drin ist, eine neue Power drin ist.

00:14:21: Durch dieses gemeinsame, das jetzt mehrfach schon angesprochen worden ist Thema ECHT, das ja nicht nur eine Kampagne von Oberösterreich-Tourismus ist sondern es ist ein gemeinsamer Auftritt aller Verbände und aller Touristik in OberÖsterreich.

00:14:32: Und ich habe mein Sohn mich Geografie studieren, war drei Wochen in Japan und die Fragen so bemessen, weißt du eigentlich was der tiefste See von Österreich ist?

00:14:41: Ja, das ist nicht blöd.

00:14:41: Schaut mir an und sagt dann, wenn du mich so fragst, dann in Oberösterreich!

00:14:45: Wo auch ich sage ja da dran seh, tiefster See... So jetzt kann man gut berge sehen, Wahnsinn!

00:14:50: Dann sag ich noch und erst Trumpeter, wo ist das größte Blasmusik-Festival Europas?

00:14:55: Ja Wutztuck, Eglard.

00:14:56: Da hab' ich geschlafen, da hab' über Nacht... In welchem Ort hast' du über Nacht?

00:15:00: Na der Ort, weil die haben Niedergäste.

00:15:03: Woher Ort hast

00:15:05: du?

00:15:05: Das sind so Dinge, wir haben tolle Geschichten zu mehr Zöhn und die Kampagne geht ja nicht um superlative.

00:15:10: oder wo ist das älteste Hochhaus Europas?

00:15:12: Das ist die Sternwart dem Stiftkrebs Münster.

00:15:15: In zwei Jahren haben wir da auch in den Jahren zwanzigundfünfzig Jahre und weiss.

00:15:18: Wir haben einfach viel zu mehr zöhnen und das erzählt nicht einer sondern das erzählen alle miteinander und interpretieren es.

00:15:24: und das ist das Lässige an diesem neuen Selbstverständnis auch durch das Tourismusreform entstanden ist.

00:15:31: Also die Superlativ- und Charmanten-Superlative machen schon offenbar Sinn.

00:15:36: Jetzt ist der Schritt tourismuspolitisch gemacht, wie wird aber jetzt die Struktur wirklich zum Leben erweckt?

00:15:42: Was braucht es da noch?

00:15:43: Braucht du eine neue Art der Zusammenarbeit?

00:15:46: Auch das natürlich!

00:15:47: Und ich glaube ja das Schöne ist dass bei jeder Reform ist es logisch, dass sie mal reibt und dass man nicht jeder erklärt dafür ist.

00:15:54: Aber ich glaube es ist jetzt bei dem Punkt, dass es tatsächlich jetzt der Letzte verstanden hat, das macht Sinn.

00:15:59: Da spürt man, die Betriebe waren immer auf dieser Seite, bei denen ich gesagt habe mir bitte je größer und effizienter und lagkräftiger das du besser ist.

00:16:06: Aber ich glaube das haben wir bewundet.

00:16:08: Also dort sind wir jetzt sagen wollen, dass hat Sinn gemacht.

00:16:11: Jetzt kann ich landesweit eine Kampagne fahren und wie heuer zu sagen, als Radfahren das Megathema und alle also die sieben mit dem Oberösterreich Tourismus aus achten dazu Die machen jetzt eine Art Speisekarte für das Radfahren.

00:16:25: Und jeder hat so unterschiedliche tolle Sachen zu bieten und plötzlich wird es eine Region, wo man sagt ja bitte wenn's drauf war dann natürlich verbinden müsst.

00:16:32: da ist Oberösterreich aber ganz vorne mit dabei.

00:16:35: Das macht Sinn!

00:16:36: Und natürlich mit Leben erfüllt werden muss.

00:16:39: das insofern jetzt bei der ganz operativen Arbeit.

00:16:42: Jetzt sage ich mal, wenn ich in Salzkammer gehört habe, haben wir sechs Tourismusverbände gehabt.

00:16:45: Da hat sich jeden angegeben, der hat sich gekümmert um dieses Thema wandern Und dann hat es jemanden gegeben um das Thema Kultur und so weiter.

00:16:51: Das hat jeder für seinen kleinen Bereich gemacht, aber die Abstimmung in der gesamten Region hat es kaum gegeben.

00:16:56: Jetzt gibt's über einen Themenmanager, der sammelt das alles zusammen.

00:16:59: Er sagt, wir sind auch viel mehr als wir früher waren.

00:17:01: Bei uns kannst du das und das und dass alles kombinieren.

00:17:05: Wir werden tatsächlich quasi stärken gestärkt und es kriegt eine Kompetenz, die sichtbar wird dem Gas gegenüber nämlich hier vorher nicht gesehen hat.

00:17:14: Und da hat sich sehr viel überschnitten.

00:17:15: Da warst du zu derselben Termine usw.

00:17:18: und das jetzt zu erarbeiten.

00:17:20: Das wird sicher auch quasi, aber da merkt man es bei unseren Teams – das macht ja noch Spaß!

00:17:25: Weil sie nicht darum gegangen ist irgendwie ein Sparprogramm oder sonst überhaupt mehr, sondern einfach besser zu werden.

00:17:30: Und zwar besser aus der Sicht der Gäste damit aber auch dann besser aus dem Sicht der Betriebe für die die Tourismusverbände da sind und damit aber besser aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den wir haben und ihren Top Job machen weil die plötzlich viel anzubieten und zu verkaufen haben wie früher.

00:17:45: Und ich glaube, da sind wir gerade, dass diese Begeisterung derzeit jetzt wirklich spürbar ist egal wo man im Land hinkommt, dass sie sagen kann nicht das endlich alles machen, wo ich mir früher gejagert habe das Parallel ist oder das nicht abgestimmt war?

00:17:56: Und die Unterführung vom Obstrecht-Tourismus, der das koordiniert quasi um einen Strategiebord, den sich neu zusammengestellt habe mit Menschen, die am Tourismus reden und nicht über den Tourismus sprechen.

00:18:09: ganz wichtig Und da bin ich dem Christian sehr dankbar, dass er immer als einer der Visionäre sagt hat ja wohl wie ich ihn gebeten habe.

00:18:15: Dass er die Führung von Strategie übernimmt.

00:18:18: Da sind neue Persönlichkeiten reingekommen wieder.

00:18:21: Wolfgang Kröller einer der wahrscheinlich auch Visionärsten Gastronomen und Hoteliers die wir haben.

00:18:27: Damitias Hinterberger aus Wolfgangsee, aus Sankt-Wolfgang, der mit vielen Betrieben und konzeptionell toller Arbeit bis dato sich einbringt.

00:18:38: Und jetzt macht es halt richtig Spaß und man sieht, dass diese Landes-Tourismus-Strategie die wir vor zwei Jahren erarbeitet haben und verabschiedet haben.

00:18:45: Die kommt jetzt wirklich zum Leben weil die Menschen das machen den Profis sind und darum ist es mir gegangen.

00:18:51: Stichwort Strategieport.

00:18:53: Herr Naderer, haben Sie lange überlegt als sie der Herr Landesrat gefragt hat ob Sie den Vorsitz übernehmen?

00:18:59: Natürlich überlegt.

00:19:00: Moment!

00:19:01: Das ist eine Ehre, das ist eine Auszeichnung.

00:19:03: Dass ein kleiner Müllviertel auf dem Land da die Aufgabe übernehmen darf.

00:19:06: Ich habe in den letzten Jahren sehr intensiv beschäftigt mit den Themen.

00:19:09: Wir haben ja in Oberösterreich die Weichen super gestellt, wir haben ein neues Tourismus gesetzt, das zukunftsweisend ist und jetzt geht es darum, die PS auf dem Boden zu bringen, wie der Herr Lanzroda gesagt hat, umzusetzen.

00:19:20: Und da bin ich gern zum Home, dass man schauen, ob Österreich Tourismus auf Kurs bleibt.

00:19:25: Es sind exzellente Leute angefangen vom Geschäftsführer Andreas Winkelhofer – die ganze Mannschaft, die das toll macht!

00:19:30: Wo wir als Strategieport die Aufgabe haben zu schauen, Bei behalten, dass wir in die Zukunft schauen.

00:19:37: Dass wir schauen was sind Marketing-Aktivitäten Sinn machen natürlich auch das mal als Budget schauen und da dass man auf Kooperationen schauen mit den Verbänden natürlich auch mit dem Betrieben der Landesrat hat schon angesprochen.

00:19:47: Und darüber hinaus mit den Gemeinden wo wenig Tourismus ist, den sogenannten D-Gemeinten, die können wir nicht links liegen lassen.

00:19:53: Wir müssen überlegen wie wir in Oberösterreich mit denen umgehen.

00:19:56: Das sind Herausforderungen die wir motivieren klasse Leute klasse Rahmenbedingungen.

00:20:01: also ich freue mich auf die Aufgabe.

00:20:02: Was wird zu Ihrer persönlichen Handschrift sein?

00:20:04: Was machen Sie vielleicht jetzt neu anders?

00:20:08: Es wird sich weisen.

00:20:09: Mein Stil ist, dass ich sehr gern mit Leuten arbeite und gerne mit Leuten rede.

00:20:12: Ich bin auch durchs Haus Oberösterreich Tourismus gegangen.

00:20:14: Ich habe mir unten mit dem Mann im Lager unterhalten der mich verplüft hat weil er das seit fünf oder zwanzig Jahren macht und sagt früher haben wir Backelweise ja mal Prospekte verschickt.

00:20:22: Das ist halt ganz anders aber es taugt ihm immer noch.

00:20:24: und Leute motivieren und Leute gewinnen und Leute verbinden.

00:20:28: Das glaube ich wird ein Zeichen sein, das ich setzen möchte.

00:20:32: Immer noch mal.

00:20:33: ganz kurz zum Radfahren.

00:20:35: Fangen Sie beide mit dem Rad hin und wieder?

00:20:37: Viel zu selten, aber sehr gerne.

00:20:40: Auch weil bei einem runden Geburtstag ich meiner Frau ein Hall geschenkt habe, wenn man dachte, dass sie nicht alleine fahren kann.

00:20:45: Ich kaufe immer selber Hans!

00:20:46: Und seitdem fahre ich tatsächlich etwas, aber viel zu wenig.

00:20:49: Aber das liegt an mir.

00:20:50: Die Entscheidung in der Strategie so sehr auf Radsportzusetzen war die schnell klar.

00:20:56: oder wie hat man diese Entscheidung getroffen?

00:20:58: Es war, glaube ich, eines der wirklichen Stärkefelder im rösterreichischen Tourismus ist und da verbindet sich Spurt mit dem Tourismus.

00:21:05: Unsere Landsleute lieben es um unsere Gäste auch.

00:21:09: Und wenn wir bei den Schamanten superlativ sind... Wir sind ja beim Donnerradweg tatsächlich die Mutter aller Radwege!

00:21:15: Die stimmt ja tatsächlich!

00:21:17: Das ist der erfolgreichste Radweg Österreichs mit über ein Million Radfahrerinnen, Radfahrern pro Jahr.

00:21:25: Und das hat sich natürlich etwas getan.

00:21:27: Durch die E-Bike sitzt plötzlich ganz andere Zielgruppen dazubekommen.

00:21:31: Wir können ganz andere Touren fahren, früher sind wir an der Donau entlang gefahren zwei, drei Tage durch Oberösterreich durch.

00:21:38: Jetzt fährt man von der Dona in die Regionen.

00:21:41: das heißt wie erhöhen die Aufenthaltsdauer und es kommen auch älteres Publikum plötzlich auf die Räder weil's mit dem E-Pike halt auch ins Miffel hin aufgeht ohne Probleme.

00:21:50: Das ist ein wirklicher Stärkgefeld Vom Genussradler bis zum Rennradler, vom Krebelbiker bis zum Mountainbiker sag ich jetzt mal.

00:21:59: Und wir haben auch die Infrastruktur dafür.

00:22:00: Ich glaube das ist auch sehr schön.

00:22:02: Wir haben zweieinhalb Tausend Kilometer touristisch genutzte Radwege in Oberösterreich und über dreitausend Mountainbike gekennzeichnete Mountainbike-Strecken.

00:22:12: Das heißt eine perfekte Infrastruktur mit dem Radl, wo wir Österreich richtig kennen zu lernen – echt kennenzulernen!

00:22:18: Auch in Regionen zu kommen, die man sonst vielleicht nicht am Schirm hätte.

00:22:22: Das hat schon ausgemacht, warum Ralfern auch einer der ganz großen Themen ist.

00:22:26: Nebenbei weil er auch immer länger in der Saison möglich wird, Stichwort es verändert sich ja aber.

00:22:33: Und jetzt glaube ich werden Sie mir beide recht geben das Radfahren auf dem Hometrainer ist was anderes als in der Natur zu fahren oder?

00:22:41: Absolut und damit hat sie die Mutter der Radwege die Herr Lanzler gesagt hat entlang der Donnerradweg Weiterentwickeltheit ermöglichtes.

00:22:50: e-Bike wie angesprochen, dass auch mal Mühviertel auf einem Berghafen krexelt und habe fortmütlich.

00:22:54: Und damit haben wir Voraussetzungen die das Radfahren zu einem echten Erlebnis machen.

00:22:59: Das ist nicht aufgesetzt.

00:23:00: Es passt voll in die Marke, in die Philosophie.

00:23:02: Sie sind echt oberösterreichisch mit dem Rall zu fahren.

00:23:05: Es ist wirtschaftliche attraktiv es ist für die Betriebe interessant weil im ganzjährige Auslaustung möglich ist was da in den Nebensaisonen Radi den anbieten kannst.

00:23:15: Am Puls der Zeit, es macht Spaß für junge Leute entdeckendes Rad.

00:23:18: Wir haben im Müffedl Influencer kopter Wochenende lang, die dann Stories auf Insta stellen.

00:23:24: Du staunst wie viele hunderttausend Leitzel das anschauen!

00:23:27: Wir haben jetzt von Leichnungswochennende ein Kickoff einer Auftaktveranstaltung.

00:23:32: also wir sagen Velorama Uncorkt und am Samstag vom Leichnis wochen Ende wird er im Stift schläge Ein Weltrekordversuch stattfinden, das größte Fahrer-Klingelorchester der Welt wollen wir formen.

00:23:46: Und es sind Dinge die die Leute erzählen und wir leben einfach in einer Zeit der Stories.

00:23:51: Das kannst du über Oberösterreich wirklich authentisch echt glaubwürdig erzählen!

00:23:56: Jetzt sind viele touristische Erlebnisse natürlich analog aber trotzdem hat die KI schon einen hohen Stellenwert auch im Tourismus von KI gestützter Kommunikation bis zum digitalen Appargeit.

00:24:08: Wie viel Technologie verträgt eine Branche, die von Menschlichkeit und Gastfreundschaft lebt?

00:24:14: Die Technologie ist ein Werkzeug, der im Hintergrund es für den Gast einfacher macht.

00:24:18: Das ist es!

00:24:19: Alles was Nutzen erzeugt – für mich als Gast, als Potenzellergast, als einer, der überlegt herzukommen oder schon da ist, wer sagt welche Routen kannst du mir vorschlagen?

00:24:28: Was sind die besten Hütten, die ich besuchen soll

00:24:30: etc.,

00:24:31: dann nutzen wir das natürlich.

00:24:32: Und da sind wir auch sehr dahinter, dass durchaus Taktgeber sind, dass wir diese Erlebnisse ermöglichen auf dem man in die Videom vielleicht gar nicht gekommen wäre.

00:24:43: Dass das auch so eine Stärke ist, weil wir im solch starkes Industrie- und Wirtschaftsbundesland waren, dass man so hohe Qualität auch in diesen Bereichen haben von unseren Universitäten, Fachhochschulen, von den Forschungseinrichtungen – dass wir Dinge, die wir in der Industrie und so weiter im Einsatz haben, auch übertragen.

00:24:59: was heißt denn das beispielsweise im Tourismus?

00:25:02: A digitaler Zwillinge gibt es in der industrie seit zwanzig Jahren.

00:25:05: Im Tourismus ist es quasi mit den Routen etc.

00:25:07: beispielsweise dann erst viel später gekommen, wenn ich halt mit dem Raul und mein Raul dir mach' und das Nabe ganz normal drauf hab', ist das normal?

00:25:14: Wenn ihr eure eigene App habt wo ich dann alles beschrieben habe, wo ich welche Erlebnisse dort mir einsehen kann wie die gastronomische Versorgung ist, wo er Rauler-Shop ist

00:25:26: usw.,

00:25:27: also überall wo es Nutzen erzeugt verwenden wird.

00:25:31: aber das Oberösterreich echt!

00:25:33: Es ist analog bei unseren Landsleuten ist, die Gastfreundschaft wird nicht eine Karriersetze.

00:25:40: Das kann es sein und das ist auch gut so.

00:25:42: Und das ist einer der Treiber, warum viele sagen, ein Urlaub im eigenen Land macht schon Sinn.

00:25:48: und gerade in Oberösterreich an sechs Bundesländern wir haben und die Hälfte unserer Nichtigungsgäste aus Österreich muss man sich vorstellen, dass die Österreicher sind gescheite Leute.

00:25:57: Sie wissen wo sie auf Urlaub hinfahren sollten.

00:26:00: Jetzt ist aber trotzdem in der Strategie auch vorgesehen internationale Märkte zu pushen, also aktuell machen Österreich und Deutschland seventy-fünf Prozent der Nächtegungen aus.

00:26:10: Wenn wir jetzt mal uns die internationalen Märkte anschauen, drei Fragen dazu?

00:26:14: Erstens, welche sind das, die man da besonders ansprechen möchte?

00:26:19: Das erste ist, man sieht daran – Wir sind ganz stark bei den Heimmärkten – aber wir haben unheimliches Potenzial beim internationalen Auftritt.

00:26:27: Was lag zum Teil auch daran, weil wir so kleinteilig waren, weil die Konkurrenz liegt bei uns in Oberösterreich oder in Österreich.

00:26:36: Wir haben gestern beim Salzkammergut gesagt, das Salzkammerngut ist weltbekannt in Österreich und vielleicht nur ein bisschen in Deutschland aber sonst nirgendwo.

00:26:44: Und das hat das Potenzial aber weltbekannt zu werden.

00:26:47: Konkrete Frage sind die Märkte wie Holland?

00:26:50: Wie Polen?

00:26:51: Wie Tschechien?

00:26:51: Slowakei?

00:26:53: Das sind die erdgebundene Märkte, die man ansprechen kann.

00:26:55: Aber es geht natürlich dann auch in gewissen Regionen Um internationale Gäste, das heißt auch um Fluggäste die wir nach Oberösterreich brechen wollen.

00:27:03: Und die zweite Frage dazu sind diese internationalen Gäster schwerer zu begeistern als die heimischen und die deutschen?

00:27:12: Viel leichter zu begeistern aber nicht ganz einfach zu erreichen dass wir überhaupt aufmerksam werden dass es da das Paradies ist.

00:27:20: überlegen wir mal von anderen Erdteilen wenn man überlegt wie die Situationen dort sind und wie die Freizeitqualität bei uns.

00:27:29: Für uns ist es, wir haben ausreichend Wasser.

00:27:32: Es ist grün, sicher und stabil.

00:27:37: Gastronomisch ein Wahnsinn, kulturell auf der Höhe der Zeit.

00:27:42: Wo hat man das in diesem Bündel überhaupt anzubieten?

00:27:46: Das ist gar nicht auf der Fall!

00:27:50: Begeistern viel leichter zu erreichen, da muss man schlau sein, größter zusammenarbeiten und das tun werden.

00:27:56: Und die dritte Frage, wie sinnvoll ist es denn auf den internationalen Markt zu schauen in so Zeiten von globaler Unsicherheit?

00:28:05: Ja das ist gerade jetzt wichtig.

00:28:08: Es ist immer wichtig aber gerade umso mehr denn logischerweise derzeit durch viele Krisen Energiepreise etc.

00:28:15: steigende Flugkosten werden sich manche auch ein bisschen bei den Reisebudgets genau darauf schauen müssen was sie tun.

00:28:20: Und wenn halt der Flugreise vielleicht vom Holländer sagt, heuer nicht.

00:28:23: Heuer mache ich es erdgebunden und reise mit dem Zug an oder mit dem Auto an.

00:28:27: Dann sind natürlich die europäischen Urlaubsangebote natürlich ganz hoch im Kurs – das muss man ganz klar sagen.

00:28:35: Ich glaube, das ist aber nicht irgendwie so ein Krisengewinner-Denken gar nichts sondern einfach zu sagen den Moment da was kann ich denn in Schlagdistanzen von mir aus eines halben Tages oder Tagesanreise hier in Europa alles erleben?

00:28:49: Und da gibt es wahnsinnig viel Potenzial, sie haben die Zahlen genannt.

00:28:52: Also wir sind in zwei Staaten sehr, sehr gut hohe Marktmärkte durchdringen.

00:28:57: Aber es gibt noch eine ganze Menge mehr und das ist auch ein Grund warum man jetzt mit großen Marken hinausgeht.

00:29:03: Jetzt an Sie noch eine Frage Herr Naderer damit das alles gelingen kann was brauchen denn die Betriebe am dringendsten?

00:29:10: von Politik aber auch von Tourismusorganisationen und Abseits von Marketing?

00:29:16: Abseits vom Marketing ist das umrundhaft für Betriebe hier oft von Betrieben, die sollen uns einfach arbeiten lassen.

00:29:22: Also rechtliche klare Rahmenbedingungen.

00:29:25: In Oberösterreich sind wir da gut aufgestellt mit dem Tourismusgesetz, mit der Strategie gibt aber viele Dinge, die Betrieber beschäftigen, die vielleicht auch Bundesämien zu lösen sind.

00:29:34: Da bin ich sehr dankbar.

00:29:35: Der Gerald Reuder und die Wirtschaftskammer waren sich da früh einig.

00:29:38: Der Geralt besucht viele Betrieben erklärt auch im Betrieb wie es jetzt geht mit der Trinkgeldordnung?

00:29:44: Wie das geht wenn sein Lehrlinger geschickter ist und er mich bei einem Wettbewerb teilnehmen.

00:29:48: Also da ist unheimlich viel Engagement für die Betriebe bei den Dingen, die im Alltag zu lösen sind.

00:29:53: Ein anderes Thema des Betriebes brauchen ist Unterstützung und Anreize zur Innovation.

00:29:57: Dass man sich was Neues einfallen lässt, dass man sich etwas traut.

00:30:00: Da gibt es Innovationspreis, da gibt's den Tourismus Inkubator der das unterstützt.

00:30:07: Das ist ein Service, das Obseits vom Marketing dazu anregt sich weiterzuentwickeln neue Dinge auszuprobieren vielleicht auch technologisch neue Dinge.

00:30:16: Thema des Betriebeabbrauchens ist Wertschätzung.

00:30:18: Anerkennung für das, was Sie leisten?

00:30:20: Für die Arbeit, die der Betrieb macht, die er ja nicht für sich selber macht, sondern auch für den Einheimischen, der diese Angebote nutzen kann.

00:30:27: und das im Bewusstsein der Leitstärke zu verankern ist ein Wunsch oder Appell, den ich hätte.

00:30:33: Jetzt sind wir schon fast am Ende aber eine Zukunftsfrage noch!

00:30:37: Oberösterreich hat in den letzten zehn Jahren ein Plus von sechsundzwanzig Prozent bei den Nächtegungen erreicht.

00:30:42: Das habe ich schon ganz am Anfang gesagt, wo soll denn der heimische Tourismus in den nächsten zehn Jahren stehen?

00:30:49: Also einerseits soll er unglaublich profitiert haben vor dem was wir jetzt in den lasten zwei drei Jahren grundgelegt haben daran arbeiten werden.

00:30:56: zum zweiten möchte diese Tourismusgesin noch einmal doppelt unterstreichen.

00:31:00: Ich habe dieses Bewusstsein, dass wir einerseits quasi Wertschätzen was unsere Viertinnen und Vierte leisten.

00:31:06: Die Hoteliers leisten das die der Urlaub am Bahnhof leistet.

00:31:09: Was unsere Produzenten und Produzenten leisten.

00:31:11: Dass wir so eine Superkulinarik in diesem Land haben, dass diese Wertschätzung tatsächlich in der Breite der Landsleute auch anerkannt wird, gelebt wird und sich bedankt werden möchte ich es durchaus zu sagen.

00:31:22: Das man auf der zweiten Seite sieht, was durch den Tourismus an Lebensqualität für unsere Oberösterreichinnen und Oberösteriker erst möglich wird, dass wir auf den kleinen Urlaubsorten plötzlich infrastrukturiert haben wie Sporthallen, wie Schwimmbäder, wie Theater

00:31:37: etc.,

00:31:38: weil das eben durch den Tourismus initiiert wird aber auch den Einheimischen zur Verfügung steht.

00:31:44: Also diese Tourismusgesinnung und dieses positive Image- und der positive Zugang für unsere Tourismus- und Freizeitbetriebe.

00:31:52: Da macht die Wirtschaftskammer sehr viel dafür da macht ihr ne Tourismusverbände viel, da machen wir auch in der Politik finde ich viel Und das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas was Wert geschätzt wird.

00:32:04: Was Wertschöpfung bringen soll und was dann auch für Arbeitsplätze sorgen soll.

00:32:10: Dieser kreislauf, dieser positive, den wieder viel mehr nach vorne zu bringen, ist uns ein großes Anliegen.

00:32:16: Man sagt oft aus der Österreicher so ein Ranzer.

00:32:18: aber ganz ehrlich die Freizeit möchte ich wo verbringen, wo eine gute Stimmung ist, wo es toll ist, was lässig ist.

00:32:24: Und Gott sei Dank unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Unternehmerinnen und Unternehmer, die brennen ja dafür.

00:32:28: Die wollen ja die wertvollste Zeit von uns Menschen gestalten.

00:32:31: Das ist die Freizeit.

00:32:33: Egal ob es ein Ausflug ist oder Urlaub.

00:32:35: Dass wir diese positive Verstimmung im Tourismus tatsächlich haben, dass man die auch ins ganze Land wieder aussetragen, das würde ich mir wirklich wünschen.

00:32:42: Nachdem ihr Wirtschaftslandesrat bin, braucht's eine Zahl.

00:32:45: Ich wünsche mal, dass wir in die Zehen werden.

00:32:46: Die zehn Millionen Nichtigungsgrenze pro Jahr natürlich knacken werden.

00:32:50: Daran wird gearbeitet werden.

00:32:55: Das ist ein Ziel, glaube ich.

00:32:56: Das dort hier von ganz schön angehauen, aber das ist so in Oberösterreich, es heißt ja nicht immer sonst.

00:33:01: Ober-Österreich?

00:33:03: Also das würde mich freuen.

00:33:04: und wenn wir dann in zehn Jahren schauen wie war denn das damals, wie man da die Naderer und auch Leitner den Podcast gehabt haben, dann soll einiges davon was wir uns jetzt vorgenommen haben auch eingetreten sein!

00:33:14: Der junge Herr Naderern nickt.

00:33:16: also das alles

00:33:17: möglich?!

00:33:18: Ja freilich, wenn wir uns anstrengen.

00:33:19: Die Oberösterreicher stellen gerne das Licht ein bisschen unter den Schäfeln.

00:33:22: Wir sind jetzt nicht die Ausscheiber und die Andrucker Aber gerade mit dem Thema echt Machen wir es den Leuten bewusst dass man auch stolz erinnern Dass man nicht nur eine Akzeptanz uns wünschen für einen Tourismus sondern auch stolzer selbstbewusst sein Genau wie der Herr Landesser gesagt hat Das wir Quantitatifizile erreichen bei den Nichtigungen Dass wir in zehn Jahren Qualitatifizeile erreichen In der Nachhaltigkeit Im sozialen Bereich, im Umgang mit den Arbeitskräften.

00:33:47: Mit mehr Lehrlingen.

00:33:49: Ziele für die Wertschöpfung das ist die Region was davon hat dass auch die Infrastruktur erhalten bleibt wenn der Tourismus in einer langgemeinde gut lauft.

00:33:57: und natürlich alles was die Digitalisierung und Smartness betrifft.

00:34:00: also ob es recht sowieso nur meins sind als er dort schon gesagt aber was da entstehen ich weiß das können wir heute sowieso nicht sagen.

00:34:06: Da ist die KI alle dahut

00:34:08: ganz sicher.

00:34:08: Also es bleibt spannend.

00:34:10: Herr Landesrat, ganz zum Schluss haben wir noch eine Hörer- oder Hörerinfrage.

00:34:15: Mittlerweile ist das schon ein ganzer Pack an Zetteln.

00:34:17: also nochmal gerne der Aufruf.

00:34:18: wer möchte kann gerne uns eine Frage schicken die wir dann dem Herrn Landesrat im Podcast stellen.

00:34:25: er darf jetzt da eine ziehen?

00:34:40: Danke,

00:34:41: herzlich an die Hörerinnen und Hörern für diese Reise.

00:34:43: Ich hoffe sie kommt nicht von meiner Frau!

00:34:45: Weil da wüsste ich es genau, wir haben noch ein Jahr super Hochzeit... ...und die möchte neben allen Reisen in Oberösterreich einmal auch auf dem Arab-Malo tiefen, aber sie wird nicht von ihr sein.

00:34:53: Wohin möchte ich unbedingt mal reisen?

00:34:55: Ich möchte zu einem Zeitpunkt wo ich wirklich einmal Zeit habe zwei oder drei Monate lang irgendeinen Teil eines Kontinents so richtig aufsagen Auf das gefreime Heizer, wo da sein wird.

00:35:08: Das wird meine Frau entscheiden, nämlich wann ich schon hier bin!

00:35:11: Aber das ist es.

00:35:13: und das Schönste an meinem derzeitigen Beruf als Wirtschafts- und Tourismuslandeshaut ist, dass sich Oberösterreich kennenlernen darf durch die Aufgabe wie kaum ein Zweiter.

00:35:22: Ich komme in Gegenden See betriebe, ob es touristische Betriebe sind oder andere sind, die man dort nicht vermuten würde, wo man einfach merkt warum dieses Land Nummer eins ist.

00:35:33: Also jetzt so viele tüchtige Leute gibt.

00:35:35: Und wie gesagt, jetzt hast du Arbeiten arbeiten und viel Oberösterreich erkunden und auch reisen.

00:35:40: Gestern soll es immer gut.

00:35:41: Nächste Woche wieder im Müllviertel.

00:35:43: Jetzt komm ich dann ins Alpenland.

00:35:44: also ich bin überall unterwegs meistens halt auch beruflich aber wanns denn einmal ist?

00:35:49: Ich kann mir schon vorstellen nochmal beispielsweise die ganze Westküste von Alaska runter mal bis ganz nach unten so in zwei drei Monaten.

00:36:00: das wäre durchaus etwas was ich gerne mal tun würde.

00:36:03: Und das schönste im Reisen ist aber dann wieder nach Hause kommen, oder?

00:36:06: Immer!

00:36:06: Also ich bin viel auf der Welt unterwegs und habe viel gesehen.

00:36:10: es ist da und dort für ein paar Tage oder eine Woche.

00:36:13: wunderbar Aber das schenkt sich immer dann wieder zurück zu kommen und wenn sein Familien oder bis bei uns er endet immer mit einem Besuch in einem Wirtshaus und da gibt's ja Gordon Bleu oder einen Schweinsbrötchen.

00:36:25: Seit wir Kinder haben ist das so und das bleibt auch so.

00:36:29: Sehr schön, in dem Sinne vielen Dank an Sie beide für Ihre Zeit.

00:36:33: Danke sehr!

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